Vom Kollegen zur Führungskraft
Ausgangslage
Lena, 26, wird zur Filialleiterin eines stationären Handelsunternehmens befördert — über ihr bisheriges Kollegenteam. Fachlich stark, aber die neue Rolle verunsichert: Wie führe ich Menschen, mit denen ich gestern noch in der Pause saß? Das erste Kritikgespräch schiebt sie seit Wochen vor sich her.
Vorgehen
- Kick-off: Rollenklärung — was sich ändert, was bleibt, und wo die Linie zwischen Kollegialität und Verantwortung verläuft.
- Laufende Sessions: Arbeit an Selbst- und Fremdwahrnehmung, eigener Führungsstil, KPIs als Steuerung statt Kontrolle.
- Ad-hoc, wenn es zählt: gemeinsame Vorbereitung des ersten Kritikgesprächs — Leitfaden und Umgang mit der eigenen Nervosität.
Ergebnis
- Das Kritikgespräch läuft souverän — das Team akzeptiert die neue Rolle.
- Lena führt über klare Ziele statt über Micromanagement.
- Nach sechs Monaten: Entscheidung zur Fortsetzung mit Blick auf den nächsten Karriereschritt.
